Geburtshilfe Unsere Leistungen umfassen: |
| Schwangerschaftsvorsorge Mit dem Ausbleiben der Menstruationsblutung beginnt der spannende Weg zur Elternschaft. Schon eine Woche nach der erwarteten Regel können beim Frauenarzt mit einer Ultraschalluntersuchung in der Gebärmutter eine Fruchthöhle und ein Dottersack gesehen werden. Dies ist ein Hinweis darauf, dass der Embryo richtig angekommen ist. Meist findet schon nach der Feststellung der Schwangerschaft eine Blutentnahme für die Ausstellung des Mutterpasses statt. Hierbei werden die Blutgruppe und der Rhesusfaktor der Mutter bestimmt, ein Test auf Rötelnschutz und der Ausschluß von mütterlichen Geschlechtskrankheiten, wie zum Beispiel Syphilis. Auch die Durchführung eines AIDS-Test wird laut Mutterschaftsrichtlinien empfohlen. Alle diese Blutergebisse werden in den Mutterpass eingetragen und stehen so jedem betreuenden Arzt oder Hebamme immer zur Verfügung. Auch alle Untersuchungen im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge werden hier dokumentiert. Je nach individuellem Risiko werden Ihnen zusätzliche Untersuchungen angeboten, wie zum Beispiel die Bestimmung des Immunschutzes für gefährliche Infektionskrankheiten wie Toxoplasmose, Cytomegalie und Ringelröteln. Denn nur, wenn bekannt ist, ob Sie über einen Schutz verfügen oder nicht, kann der Arzt im Falle einer frischen Infektion in der Schwangerschaft schnell handeln und Sie und Ihr Kind bestmöglich betreuen. Bitte bringen Sie den Mutterpass zu jedem planmäßigen oder außerplanmäßigem Kontakt mit. |
| Risiko Schwangerschaftsvorsorge Trotz der vielen diagnostischen Möglichkeiten können allerdings nicht mit aller Sicherheit alle denkbaren Schädigungen erkannt oder ausgeschlossen werden. Bestätigt das Ergebnis der Amniocentese den Verdacht auf eine Schädigung, Erkrankung oder Missbildung des Kindes, so müssen die sich daraus ergebenden Konsequenzen im Einzelfall besprochen werden: In vielen Fällen, z. B. bei Infektionen oder bei Blutgruppenunverträglichkeit gibt es die Möglichkeit einer Behandlung, in anderen Fällen sind weitere engmaschige Kontrollen , z. B. durch Ultraschall oder Blutabnahmen notwendig; in wieder anderen Fällen, z. B. bei unheilbaren oder sogar mit dem späteren Leben nicht zu vereinbarenden Mißbildungen kann sich die Frage nach einem Schwangerschaftsabbruch ergeben. Die zuletzt genannte Maßnahme kann in unserem Hause nicht durchgeführt werden. Eine Beratung, bzw. Vermittlung an entsprechende Einrichtungen in der Umgebung ist selbstverständlich möglich. Bei der Amniocentese wird zunächst eine sorgfältige Reinigung der Bauchdecke durchgeführt. Danach wird unter Ultraschallkontrolle mit einer dünnen Nadel aus der Fruchthöhle eine Fruchtwasserprobe entnommen, die dann in einem Speziallabor untersucht wird. Sie sollten sich danach liegend oder sitzend ausruhen und nicht herumlaufen. Anschliessend wird mit dem Ultraschall kontrolliert ob es dem Kind gut geht. Wenn alles in Ordnung ist, können Sie nach Hause gehen. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen bleiben wie bei jedem Eingriff, auch bei der Amniocentese Risiken. Es können vorübergehend leichte Wehen auftreten, in Einzelfällen kann es zu Infektionen kommen, in ca 1 - 2% kann es durch oder im Anschluss an den Eingriff zu einem Blasensprung oder Fruchtwasserabgang durch die Scheide kommen, was im Extremfall zu einer Fehlgeburt führen kann. Gemeinsam mit dem Arzt sollten diese Risiken gegen die Risiken einer o. g. kindlichen Schädigung abgewogen werden. |
| Erweiterte Schwangerschaftsvorsorge |
| 3D / Ultraschall |
|
|
| 3-D-Sonographie in der 29. Schwangerschaftswoche |
| Dopplersonographie in der Geburtshilfe: |
|
|
| Erweiterte Fehlbildungsdiagnostik Sollten bei einer Schwangerschaft Risiken bestehen (Erkrankungen der Mutter, Infektionen, Entwicklungsstörungen beim Kind, Medikamenteneinnahme etc.) werden Ultraschalluntersuchungen angeboten, die über das in den Mutterschaftsrichtlinien festgelegte Untersuchungsprogramm hinausgehen. Durch dieses spezielle Fehlbildungsscreening können Schäden oder Fehlbildungen des ungeborenen Kindes frühzeitig entdeckt werden. Wir verwenden high- end- Ultraschallgeräte (u.a. Voluson 730 pro, GE) und haben jahrelange Erfahrungen im speziellen Ultraschall nach DEGUM II (www.degum.de). Als eine der wenigen Praxen sind wir im Rahmen unseres DEGUM II- Ultraschalls ermächtigt, eine fetale Echokardiographie durchzuführen. Dadurch können in vielen Fällen vor der Geburt kindliche Herzfehler festgestellt und dem Baby somit einen optimalen Start ins Leben ermöglicht werden. ![]() |
| Videodokumentation Die Bindung zwischen Mutter und Kind beginnt sicher schon vor der Geburt, auch wenn es dazu noch keine zuverlässigen Untersuchungen gibt. Es gibt klare Anzeichen dass die Mutter sich mit ihren Gefühlen und Emotionen schon sehr deutlich auf die Geburt einstellt. Während der Schwangerschaft entwickeln Schwangere in der Regel Phantasien darüber wie das Baby in der Gebärmutter wächst. Nach wissenschaftlichen Studien scheinen diese Phantasien sehr hilfreich zu sein, um sich nach der Geburt auf das reale Baby auch emotional einzulassen und eine Beziehung zu seinem Kind aufzubauen, das so genannte Bonding.
Mittels 3D- und 4D- Ultraschall können die Gesichtszüge, die Mimik und Oberflächenstrukturen des Kindes (Ohren, Hände, Füße) dargestellt werden und hilft der Schwangeren sich ein Bild von der Entwicklung und Abläufen des Babys zu machen. Auf Ihren Wunsch brennen wir Ihnen gerne eine CD mit 3D- Bildern und einer kurzen 4D- Videosequenz. Die Kosten hierfür werden nicht von den Krankenkassen getragen. Sprechen Sie uns einfach an! |
| Nackentransparenzmessung (NT-Messung) Information zur Ultraschalluntersuchung zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche
Was wird gemessen? Unter dem Überbegriff Nackentransparenzmessung versteht man die Durchführung einiger Ultraschallmessungen (Nackentransparenz, Nasenbein, Oberschenkellänge, Herzklappenschluss, Ductus- venosus Durchblutung, Scheitel- Steiß- Länge, Kopfdurchmesser, Beurteilung einiger fetaler Organe, sowie der Nabelschnurgefäße). Auf Ihren Wunsch hin können diese Messungen zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden. Zusätzlich kann durch Messung der Nackentransparenz (NT) unter Berücksichtigung Ihres Alters das Risiko für eine Chromosomenstörung abgeschätzt werden. Unter der eigentlichen Nackentransparenz (NT) versteht man die mittels Ultraschall darstellbare Flüssigkeitsansammlung unter der Haut im Bereich des kindlichen Nackens bzw. Rückens. Ist die NT verbreitert, so ist das Risiko für eine Chromosomenstörung oder eine Fehlbildung erhöht. Eine individuelle Risikoangabe kann Sie beruhigen (wenn das Risiko niedrig ist), kann Sie aber auch beunruhigen (wenn Sie das Risiko als hoch bewerten). Es muss betont werden, dass es sich bei diesem Test um eine Risikoermittlung und nicht um eine Diagnosestellung handelt. Eine sichere Aussage ob Ihr Kind von einer Chromosomenstörung betroffen ist, lässt sich nur nach einer Fruchtwasseruntersuchung oder einer Probeentnahme aus dem Mutterkuchen machen. Diese Untersuchungen haben allerdings ein Fehlgeburtsrisiko von ca. 1 %. Sie können sich also, wenn gewünscht, mit Hilfe des individuell für Sie ermittelten Risikos für oder gegen z. B. eine Fruchtwasseruntersuchung entscheiden. Wenn zusätzlich zwei Hormonwerte (PAPP-A und fßHCG) in Ihrem Blut bestimmt werden. können Chromosomenstörungen bei Feten in über 90% detektiert werden. Dies wird in einem Fremdlabor durchgeführt, die Kosten (ca. 50 Euro) werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Kosten für die Nackentranzparenzmessung werden nicht von der gesetzlichen Versicherung übernommen, daher müssen die Kosten für diese Untersuchung von Ihnen privat getragen werden. Welche Konsequenz hat die Nackentransparenzmessung? Ziel ist bei auffälligen Feten eine optimale Schwangerschaftsbetreuung - gegebenenfalls mit fetaler Herzechokardiographie (zur Erkennung eines etwaigen Herzfehlers), sowie eine optimale Geburtsplanung (Kaiserschnitt? Vorzeitige Entbindung? Anwesenheit eines Kinderarztes bei der Geburt?) und ermöglicht so den besten Start ins Leben. |
| Überwachung der kindlichen Herztöne |
| Diabetes in der Schwangerschaft Von 6 Schwangeren entwickelt immerhin eine im Schwangerschaftsverlauf erhöhte Blutzuckerwerte (=Schwangerschaftsdiabetes). Dazu ist ein einfacher Test, meist durchgeführt in der 2. Hälfte der Schwangerschaft, erforderlich. Testablauf Sie erhalten von uns einen Termin zwischen 6:00 Uhr und 9:00 Uhr, zu dem sie nüchtern und nicht gestresst in die Praxis kommen. Das heißt, Sie sollten den Abend davor ab 21.00 Uhr nichts mehr gegessen oder getrunken haben (außer weinig Wasser). Bitte verzichten Sie auch auf das Rauchen! In den Tagen vor dem Test sollten Sie jedoch ausreichend Kohlenhydrate (das heißt Brot, Kartoffeln, Nudeln, Reis, etc.) essen. In der Praxis wird Ihnen nüchtern Blut abgenommen und damit der Nüchtern-Wert bestimmt, danach erhalten Sie eine Zuckerlösung, die Sie innerhalb von 3-5 Minuten in kleinen Schlucken trinken sollen. Nach 1 Stunde (ruhiger Aufenthalt im Wartezimmer) erfolgt eine 2. Blutabnahme, für den 1. Belastungswert, nach einer weiteren Stunde wird der 2 Belastungswert gemessen. Während oder nach dem Test können in seltenen Fällen Unterzuckerungssymptome auftreten ( Zittern, Schwitzen, etc.), die z.B. durch ein Glas Fruchtsaft rasch zu beheben sind (es besteht keine Gefahr für Mutter oder Kind!). Sollte bei Ihnen ein Schwangerschaftsdiabetes festgestellt werden, kann dieser sehr gut behandelt und dadurch verhindert werden, dass für Ihr Kind oder Sie selbst Schaden entsteht. In diesem Fall wird Sie Ihre Frauenärztin/-arzt zur weiteren Mitbehandlung in eine diabetologisch spezialisierte Praxis überweisen. Dort erfahren Sie dann alles über das weitere Vorgehen.
|